Mittwoch, 22. Februar 2017

Alternative zu BARF?

Die Premium Tiernahrung von J.Meißmer

Meine beiden Jungs sind leider ein paar Futtermäkler und vielleicht bin ich auch selbst daran schuld – einfach zu sehr verwöhnt, diese Burschen!
Ich habe schon vieles versucht, leider ohne Erfolg. Egal ob hochwertiges Dosenfutter, Trockenfutter oder BARF, wir sind immer wieder auf das selbst gekochte zurückgekommen. Einen letzten Versuch wollte ich jetzt noch wagen und habe mich an das Premiumfutter von J. Meißmer gewagt.
Infos zum Unternehmen
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2015 mit Sitz in Eiterfeld-Wölf von Tanja Ehret und Jörg Meißmer. Schon lange befassen sich die Inhaber mit dem Thema der artgerechten Ernährung bei Hunden. Nicht zuletzt deswegen, weil sich beide sehr aktiv im Schlittenhundesport engagieren. Und das auch sehr erfolgreich.
Da sich im Hause Ehret-Meißmer alles um Hunde dreht – es gehören 24 Schlittenhunde zum „Team“ - lag es nah sich mit dem Thema Futter tagtäglich auseinanderzusetzen.
Selbst auf der Suche nach dem optimalen Futter für ihre Hunde kam die Idee ein Futter zu entwickeln, welches den ureigenen Bedürfnissen der Hunde entsprach. Es sollte nahrhaft, gesund und vor allem qualitativ hochwertig sein. BARF war eine gute Alternative. Aber wenn man unterwegs ist, ist es nicht einfach sein Tier mit BARF zu ernähren. Daher kam die Idee ein Trocken-BARF zu entwickeln, welches lange hält, sich einfach und unkompliziert zubereiten lässt und man es auch ohne Probleme auf Reisen mitnehmen kann. Und so wurde das BALF geboren!

Das Besondere an BALF
Das Wort BALF bedeutet „Biologisch – Artgerecht – Luftgetrocknet – Fleisch“. Also ein artgerechtes Produkt, welches aus luftgetrocknetem Fleisch besteht, das biologischen Ursprungs ist und somit gesund und naturnah.
Das Besondere ist die Zusammensetzung. Es besteht zu 80 % aus Fleisch und zu 20 % aus pflanzlichen Zutaten, wobei sich hier kein Getreide befindet! 800 g getrocknetes Fleisch wird hier mit 200 g Kräutern und Gemüse angereichert.
Aufgrund der extrem schonenden Trocknung gehen hier so gut wie keine Vitamine und Nährstoffe verloren und die Akzeptanz für somit erhöht, da der Hund ja in erster Linie ein Fleischfresser ist.
Wie wird das BALF zubereitete?
Ganz einfach und total unkompliziert. Man benötigt lediglich etwas temperiertes Wasser und vermischt dieses im Verhältnis 1:2 mit dem BALF-Futter und lässt es ca. ½ Stunde ziehen.
Auf diese Art erhält man von 1 kg BALF eine Futtermenge von 4 Kilogramm.

Unsere Erfahrungen mit BALF
Da meine beiden nicht gerade „Dicke“ sind, habe ich mich entschieden beiden eine Futtermenge des BALF von 75 g zu geben was nach Zugabe von lauwarmem Wasser einer Menge von 300 g entspricht.
Bei der Zubereitung habe ich schon ein schlechtes Gewissen erhalten, weil es einfach so wenig im Napf aussah, aber ich dachte, da muss ich durch! Und in der Tat nach der – sagen wir mal – Aufquellzeit sah es im Napf schon etwas besser aus.

Konsistenz und Geruch
Die Konsistenz ist im ersten Augenblick etwas starr und trocken, aber das ist ja nun mal so bei trockenem Futter. Man kann gut die einzelnen Fleischscheiben mit ihren Fasern erkennen, die mich ein wenig an gehobeltes Fleisch erinnern – so wie man es z.B. von Kebab her kennt.
Der Geruch ist natürlich nicht so wie bei frischem Fleisch. Durch den Zusatz der Kräuter hat das Futter einen leicht krautigen Geruch, der aber nicht unangenehm ist und unterschwellig kann man schon den Pansen durchriechen.
Die Zubereitung war jedenfalls absolut einfach und nach der halbstündigen Wartezeit habe ich das BALF meinen beiden Süßen serviert.
Leider war der Erfolg nicht so, wie ich ihn mir gewünscht hätte. Sie verweigerten das Futter. Und auch bei wiederholtem Wegnehmen und hinstellen hat sich keine Besserung eingestellt. Ich war schon total verzweifelt, doch dann kam unser Miro!
Miro unser kleiner Senior – auch ein Beagle. Er hat sich sofort auf das Futter gestürzt und es komplett aufgefuttert.
Nun bekommt er es einige Tage und in der Tat kann man sagen, dass ihm das Futter gut tut. Er hat einige gesundheitliche Probleme und ich habe das Gefühl, dass es ihm mit dem BALF Futter besser geht. Natürlich kann man keine Wunder erwarten, er ist inzwischen 15 Jahre alt und wie gesagt nicht gesund. Aber die Verdauung ist gut und er scheint sogar viel besser zu schlafen.
Alles in allem verträgt Miro das Futter sehr gut, es schmeckt ihm und er freut sich jeden Abend darauf, bei uns sein „Betthupferl“ zu bekommen!

Zusammensetzung
Wer sich ein wenig mit dem Thema BARF auseinandergesetzt hat, der weiß das BARFen aus zwei grundsätzlichen Zutaten besteht: Fleisch zu 80 % und Gemüse und Obst zu 20 %.
Genau diese Werteansätze wurden beim BALF zu Grunde gelegt. Du so besteht das BALF Futter aus 800 g Fleisch und 200 g vegetarischen Zutaten. Genauer gesagt sind es z.B. bei der Sorte Rind mit Kräutern:
• Muskelfleisch 250 g
• Pansen 150 g
• Blättermagen und Lunge je 100 g
• Leber, Milz, Niere und Strosse je 50 g
Die Kräuter bzw. vegetarischen Bestandteile sind u.a.
Gras- und Kräuterpflanzen, Apfeltrester, Sellerie, Möhrentrester, Hagebuttenschalen, Aroniatrester, Tomaten, Rote Beete, Schwarze Johannisbeertrester, Leinsamen, Bierhefe, Malzkeime, Mariendistelkraut, Pastinake, Algenkalk, Eschenrinde, Birkenblätter,
Löwenzahnwurzel und Kraut, Brenneselkraut, Seealgenmehl
Die Kräuter die hier zu finden sind, wirken sich positiv auf das ganze Wohlsein des Hundes aus. Zutaten wie Mariendistel welche entgiftend wirkt und dem Löwenzahl wird eine blutreinigende Wirkung zugesprochen. Aber Löwenzahl wirkt sich auch positiv auf rheumatische Erkrankungen aus und kann sogar Hunden mit Appetitlosigkeit wieder Appetit auf Futter machen.
Sorten und Preis
Im Onlineshop werden 4 unterschiedliche Geschmacksrichtungen angeboten. Neben dem Rind mit Kräutern, das ich hier vorgestellt habe, werden noch 3 weitere angeboten.
Der Preis liegt zwischen 21,00 € und 27,00 € für 1 kg – was einer Frischfuttermenge von 4 kg entspricht.

Was mir gut gefällt
Das ist auf jeden Fall die Idee. BALF ist eine gute Alternative zum herkömmlichen BARFen, und gerade wenn man unterwegs ist, ist hier eine sehr leichte Zubereitung gegeben. Auch die vielen gesunden Kräuter sind ein positiver Punkt, der für dieses Futter spricht.

Was mir nicht so gut gefällt
Da es sich hier – laut Deklaration um ein Premiumfutter handelt, hätte ich mir einen größeren Anteil an Muskelfleisch gewünscht. Genauso unglücklich bin ich z.B. über einige Zusätze aus dem Bereich der vegetarischen Zusätze. Leider wurden hier u.a. verschiedene Trestersorten untergemischt, die aus Abfallprodukten der Lebensmittelindustrie stammen, wie man sie z.B. von der Saftherstellung her kennt.

Fazit
BALF ist, trotz meiner oberen Anmerkung, eine gute Alternative zum gewöhnlichen BARFen auf Reisen, da hier die Zubereitung, der Transport und die Aufbewahrung einfacher ist.
Dieser Test entstand in Kooperation mit J. Meißmer
**Werbung/PR Sample**
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Jeder Mensch empfindet unterschiedlich und deshalb gibt es keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit!
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Für die angegebenen Preise, Inhaltsstoffe, Zusammensetzungen und Anwendungshinweise übernehme ich keinerlei Haftung!

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