Freitag, 16. Dezember 2016

Das perfekt gegrillte Steak – gibt es das wirklich?

… mit dem Klarstein Steakreaktor kein Problem!

Bisher dachte ich, das ultimative Steak kommt vom Holzkohlegrill, aber da kannte ich den Steakreaktor noch nicht. Da man im Augenblick viel von dem Grillen mit Hochtemperaturen hört, habe ich mich entschieden einen solchen Grill in Form des Steakreaktors von Klarstein auch einmal auszuprobieren, zumal wir alle Rumpsteaks und Co. lieben.
Was ist der Steakreaktor eigentlich?
Der Steakreaktor ist ein sogn. Hochtemperaturgrill. Er entwickelt eine Hitze von bis zu 850°C in kürzester Zeit.
Diese extreme Temperatur sorgt dafür, dass ein Steak von außen kross und knusprig, von innen saftig und rosig wird.

Der erste Eindruck
Ich war im ersten Moment richtig erstaunt über die geringe Größe des Gerätes und im zweiten Moment von seinem Gewicht!
Der Steakreaktor wiegt nämlich stolze 14 kg bei einer Größe von 25 cm x 35,5 cm x 40,5 cm (B x H x T).
Aufgefallen ist mir direkt sein stylishes Auftreten. Von außen Schwarz gehalten wirkt er sehr elegant und ansprechend. Der Kontrast zum Edelstahl, welches sich im Grilleinsatz und Rost zeigt, ist hier sehr gelungen.

Beschreibung
Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich die Ein-/Aus-Taste. 
Im Frontbereich sind das LED-Display sowie das steuerbare Bedienelement angesiedelt.
Im Innern befindet sich das Herz des Steakreaktors: das Keramikheizelement. Der Grilleinsatz mit den entsprechenden Führungsschienen für Rost und Ablaufschale befindet sich im schwarzen Metallgehäuse, welches doppelt isoliert wurde.
Fünf unterschiedliche Führungsschienen sorgen dafür, dass man sein Grillgut ganz individuell grillen kann. Unten ist Platz für die Auffangschale, die ohne Probleme Fett und Fleischsaft auffängt.
Ein externer Griff sorgt für den nötigen Schutz, um problemlos den Rost aus dem Gerät zu nehmen.
Aufstellen des Gerätes
Aufgrund der Tatsache, dass der Steakreaktor eine höllische Hitze von bis zu 850 °C entwickelt, ist es ratsam folgende Regeln zu beachten:
Das Gerät sollte einen Mindestabstand zur Wand und seitlich von mindestens 15 cm haben. Nach oben hin sollte der Abstand 50 cm betragen. Die untere Lüftung ist durch die Füßchen bereits gewährleistet, die sich unter dem Gerät befinden. Beachtet man diese Regeln, dann steht einem ein wunderbarer Grillgenuss bevor!

Funktionsweise
Der Steakreaktor entwickelt eine Hitze von bis zu 850 °C. Diese kann durch das steuerbare Bedienelement optimal eingestellt werden. Die Temperaturwahl liegt zwischen 400 °C und 850 °C.
Sowohl Grillzeit wie auch Temperatur werden mittels des Drehreglers eingestellt. Der Drehregler verfügt über die Temperaturbereiche: low temperature (niedrige Temperatur), more is more (mehr ist mehr) und hotter than hell (heißer als die Hölle).
Hotter than hell ist auch die Temperatur, die ich für meine Steaks gewählt habe. Aufgrund der extrem hohen Temperatur, der das Fleisch plötzlich ausgesetzt wird, ziehen sich die Fasern an der Oberfläche sofort zusammen, dadurch entstehen die Kruste und dieses unvergleichliche Röstaroma.
Der Steakreaktor bietet die Möglichkeit der Zeiteinstellung. Hierzu kann man den Steakreaktor maximal bis zu 9,5 Minuten je Grillvorgang einstellen.
So schnell, wie der Steakreaktor auf seine Höchsttemperatur kommt, so schnell kühlt er auch wieder, dank des darin verbauten Kühlsystems ab.
Im Praxistest
Bevor man beginnt, sollte man zunächst alle Teile gründlich abwaschen. Hierzu kann man ganz einfach den kompletten Grilleinsatz herausnehmen. Ebenso einfach erfolgt der Einsatz. Man sollte sich aber vergewissern, dass der Grilleinsatz ein eingerastet ist. Dies erkennt man daran, dass sich der Grilleinsatz nicht mehr einfach so herausziehen lässt, da er in die dafür vorgesehenen Aussparungen eingerastet ist.

Vorbereitung
Je nach Stärke des Fleisches sollte man nun anhand der mitgelieferten Tabelle Temperatur und Zeit wählen.
Meine Steaks waren gut 300 g schwer und so habe ich pro Seite 2 Minuten sowie eine Minute für das Wenden des Fleisches eingerechnet. Also insgesamt 5 Minuten!
Dabei habe ich die höchste Grilltemperatur gewählt. Nun beginnt das Gerät zu arbeiten und heizt sich auf. Dies kann man gut anhand der Lüftergeräusche feststellen, die sich bereits nach kurzer Zeit einstellen.
Der ganze Vorgang dauert etwa 6 Minuten und der Steakreaktor hat seine Höchsttemperatur von 850 °C erreicht. Dabei ertönt ein akustisches Signal.

Grillvorgang
Nun habe ich das Grillgut auf den Rost gelegt und in den Steakreaktor geschoben. 
Hierbei habe ich die Schiene 2 gewählt (wurde auch so in der Gebrauchsanweisung angegeben). Nach kurzer Zeit hört man schon die typischen Grillgeräusche, die das Fleisch bei solch einer Temperatur wiedergibt. Nach 2 Minuten habe ich das Fleisch mit Hilfe des externen Metallgriffs herausgenommen und gewendet. Nun konnte das Fleisch weitere 2 Minuten garen.
Während dieser Aktion – also dem Herausnehmen des Fleisches – verliert der Steakreaktor an Temperatur. Diese ist aber nur gering – ca. 10 °C. Der Steakreaktor holt die Temperatur aber rasch wieder ein und das Fleisch kann weiter auf 850 °C gegrillt werden.
Anhand des Displays konnte ich sowohl die Restlaufzeit wie auch die aktuelle Temperatur ablesen und war so immer auf der sicheren Seite. 
Nachdem die Grillzeit abgelaufen war, ließ ich die Steaks noch ca. 6 Minuten auf der untersten Schiene (Schiene 5) des Grilleinsatzes ruhen. Die Hitze, die sich nach Abschalten des Gerätes noch im Gerät befindet, ist völlig ausreichend, um das Fleisch noch etwas nachzugaren und vor allem heiß zu lassen.

Das Grillergebnis
Das Fleisch war von außen wunderbar kross und knusprig, der Geruch typisch für ein frisch gegrilltes Steak. 
Entrecote
Nach dem Anschneiden war das Fleisch von innen zart rose und saftig.
Natürlich fehlen hier die typischen Grillstreifen, die man vom Holzkohlegrill her kennt, aber dem Geschmack tut dies keinen Abbruch. Das Fleisch hat einen wunderbar kernigen und reinen Geschmack.
Rumpsteak
Der Steakreaktor eignet sich einfach ideal für alle Fleisch- und Fischsorten. Bei Fleisch habe ich schon Rumpsteak, Entrecote und Filet sowie marinierte und vorgegarte Spareribs gegrillt. 
Spareribs
Das Ergebnis war bei allen Varianten lecker und wunderbar!

Was kann man im Steakreaktor noch zubereiten?
Im Grunde alles, was man auch auf einen Grill legen würde. Hier ist der Fantasie keine Grenze gesetzt und so kann man z.B. neben verschiedenen Fleisch- und Fischsorten auch Gemüse und Obst grillen.

Eckdaten
  • Leistung: 1500 W
  • Temperaturbereich: 400 - 850 °C
  • Abmessungen: ca. 25 x 35,5 x 40,5 cm (B x H x T)
  • Gewicht: 14,2 kg (ohne Verpackung)
Weitere Features
  • Doppelt isoliertes Gehäuse
  • Steuerbares Bedienelement an der Front
  • LED-Display mit Temperaturanzeige und Timer
  • Abschaltautomatik
  • Herausnehmbarer Grilleinsatz
  • Made in Germany
Reinigung
Die Reinigung kann leichter eigentlich nicht sein. 
Da man hier die komplette Grilleinheit herausnehmen kann, lässt sich das Gerät völlig unkompliziert reinigen.
Preis
Der Preis für den Klarstein Steakreaktor liegt bei 599,99 € und kann auch über Amazon bezogen werden.

Fazit
Wer schon immer das perfekte Steak haben wollte, der dürfte mit dem Steakreaktor genau das bekommen: ein Steak in New Yorker Steakhouse Qualität, außen kross und innen zart, rosa und saftig!
Übrigens: Wer sein Steak lieber well done haben will – so wie ich, der lässt es einfach eine Minute länger auf dem Rost und gibt statt 5 Minuten 6 Minuten im Grillvorgang ein!
Dieser Produkttest entstand in Kooperation mit Klarstein
Website: Klarstein
Link zum Produkt: Steakreaktor 
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Kommentare:

  1. Stolzer Preis, aber das Ergebnis sieht mega lecker aus :-) LG Romy

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  2. Schaut wirklich lecker aus, auch wenn der Preis mich erst abschrecken würde. Allerdings esse ich auch nicht so viel Fleisch, von daher würde es sich nicht lohnen.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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