Donnerstag, 6. Oktober 2016

Ein Helfer, auf den man sich verlassen kann!

…der Saugroboter Cleanhero von Klarstein

Benötigt man eigentlich einen Saugroboter? Diese Frage habe ich mir schon öfter gestellt und immer mit NEIN beantwortet.
Jetzt hatte ich allerdings die Gelegenheit mal selbst einen auszuprobieren und meine Meinung hat sich etwas geändert in JA!

Der Saugroboter Cleanhero von Klarstein
Der erste Eindruck
Gut und sehr sorgsam verpackt kam der Cleanhero bei mir an. Alle Teile befinden sich separat verpackt im Karton. 
Der Cleanhero ist bis auf Kleinigkeiten, im Wesentlichen zusammengebaut. Einzig der Akku muss in das Gerät eingelassen werden. Hierzu wird ein kleiner Teil der Abdeckung geöffnet und der Akku mittels Klickverschluss mit dem Gerät verbunden. Übrigens liegt hierfür ein kleiner Schraubenzieher bei!
Lieferumfang
Im Lieferumfang habe ich vorgefunden
  • 1 x Saugroboter
  • 1 x Fernbedienung
  • 1 x Ladestation
  • 1 x Ersatzseitenbürste
  • 1 x Ersatzstaubfilter
  • 2 x Staub-/Wischtücher
  • 1 x Handpinsel
  • 1 x E-Wall (Wandabstandshalter)
  • 1 x Benutzerhandbuch (DE/ENG)
Optik
Das Äußere des Cleanhero ist sehr ansprechend, auch wenn er in Grün gehalten ist – was nicht unbedingt meine Lieblingsfarbe ist! Allerdings macht er dies durch seine praktische Handhabung wieder wett. Der Cleanhero besteht aus einem sehr widerstandsfähigen Kunststoff. Rundum befinden sich „Stoßdämpfer“, die einen evtl. Aufprall mindern und so die Möbel, Wände, Türen etc. vor Kratzern und Striemen schützen. Dort befinden sich auch die Sensoren, die dem Gerät die Haltepunkte übermitteln. Direkt vorne wurden die Aufladeelemente befestigt, mit deren Hilfe der kleine Roboter zu seiner Aufladestation findet. Oben auf dem Gerätedeckel befindet sich das Bedienelement, welches per Touchscreen funktioniert. Drei wesentliche Funktionen lassen sich so bedienen:
  • automatische Reinigung (Auto)
  • Punktreinigung (Spot)
  • Aufladen (Charge)
Beschreibung und Arbeitsweise
Wie bereits anfangs erwähnt stand ich immer schon ein wenig auf Kriegsfuß mit einem Saugroboter, daher habe ich mir diesen natürlich besonders gut angeschaut. 
Auf der Unterseite des Gerätes befinden sich die Seitenbürsten sowie die größere Rollbürste. 
Die Seitenbürsten sind so angebracht, dass sie einen Radius von ca. 15 cm auffegen können. Durch die Rotation wird, der Schmutz in die innen liegende Auffangschale gefegt. Je nachdem, welches Programm man wählt, folgt der kleine Roboter hier einem festen Algorithmus, der vom Werk einprogrammiert wurde. Bei der Punktreinigung z.B. reinigt er intensiv eine Fläche von ca. 1 m². Dies erfolgt durch hin-und-her Bewegungen und ständigen Rotationen. 
Dabei dreht er sich auch schon mal um sich selbst, um einen Fleck nochmals zu reinigen. Bei der automatischen Reinigung folgt er ebenfalls dem einprogrammierten Algorithmus und reinigt auf diese Weise größere Flächen. Hierbei geht er wie folgt vor: gerade, rund, wenden, zurück usw. Dabei kommt aber jedes Mal die eingebaute Sensorik zu tragen, die Zusammenstöße mit Wänden, Türen, Zargen, Tieren, Menschen usw. verhindert.

Welche Bürste wofür?
Der kleine Saugroboter arbeitet mit zwei verschiedenen Bürstensystemen. Die kleinen Seitenbürsten sind besonders gut geeignet für glatte Böden wie z.B. Laminat, Parkett, Fließen und Steinböden (genau diese Böden haben wir auch im Haus!). Die Rollenbürste, die sich weiter mittig im Gerät befindet, ist hier eher für Teppiche geeignet. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass der Einsatz nur bei einer Florhöhe von max. 13 mm wirklich effizient ist. Ist der Teppichflor höher, verheddert sich das Gerät ein wenig (so geschehen bei unserem Designerteppich - unterschiedliche Florhöhen bis zu 25 cm)Hier arbeitet er sich einen Wolf und kommt nicht wirklich zu einem Ergebnis.

In der Praxis
Zunächst hatte ich den Eindruck, dass der kleine Kerl irgendwie keinen Plan von der Reinigung hat. Aber weit gefehlt! Er hat sehr wohl einen Plan, der – zugegeben für mich etwas umständlich erscheint – jedoch tatsächlich mit Erfolg gekrönt ist. Der Saugroboter arbeitet sich quasi in seinem eigenen Modus durch. Dieser erfolgt sowohl geradeaus, wie auch spiralförmig, diagonal oder sogar hier und da rückwärts.
Ich habe den Saugroboter sowohl auf glatten Böden wie auch auf unseren Teppichen eingesetzt und konnte gute bis sehr gute Ergebnisse feststellen. Lediglich mit den Ecken hat er es nicht so. Aber dies liegt auch an seiner runden Form. Jedoch konnte ich feststellen, dass er die geraden Flächen ganz exzellent meistert.
Das Schöne ist, dass ich den Saugroboter auch mal alleine lassen kann. Er arbeitet sich durch die Wohnung und findet selbstständig zurück an seine Ladestation (zwar auch eher hingeschleppt, aber wir wären auch fertigt, nach so einer Reinigungstour!).
Das Ergebnis
Die Saugleistung ist schon enorm, bedenkt man, dass der kleine Kerl alles selbstständig händelt. Bei uns fällt jede menge an Staub, Schmutz und Hundehaaren an. Da wir oft und viel Besuch haben und unsere Hunde auch ständig im Garten toben, kann man sich vorstellen, wie oft ich in der Vergangenheit den Staubsauger in der Hand hatte.
Nun mache ich es so, dass ich den Saugroboter einschalte und mit den Hunden spazieren gehe. Wenn ich nach ca. 2 Stunden wieder da bin, ist die Wohnung fast sauber! Die paar Kleinigkeiten, die dann noch bleiben, habe ich im Handumdrehen gereinigt.
Doch auch wenn ich zuhause bin, lasse ich den Saugroboter laufen. Dabei habe ich dann Zeit für andere Dinge.
Lautstärke
Die Lautstärke ist sehr gering und so fällt der Saugroboter kaum auf, auch wenn wir uns beide im gleichen Raum befinden. Selbst die Hunde stört es nicht. Diese bleiben völlig unbeirrt in ihren Körbchen und dösen vor sich hin.

Akkureichweite
Der geladenen Akku hat eine Reichweite von ca. 1 ½ Stunden, dies entspricht bei uns in etwa einer m² Zahl von ca. 30 m². Sobald er „merkt“, dass die Akkuleistung nachlässt, sucht er ganz zielstrebig seine Ladestation auf – auch wenn diese sich in einem anderen Raum befindet. Bei uns steht die Ladestation im kleinen Flur. Die Ladezeit beträgt ca. 3 bis 4 Stunden, je nachdem wie „ausgelaugt“ er ist. Während des Ladevorgangs blinkt sowohl die Ladestation wie auch das kleine „Auge“ oberhalb des Gerätes. Ist das Gerät geladen, stoppt auch das Blinken.

Die Fernbedienung und die Programmierung
Anhand der Fernbedienung, lässt sich der Saugroboter sogar programmieren. D.h. man kann eine Startzeit (Tag/Uhrzeit) eingeben, an der der Saugroboter seine Arbeit aufnehmen soll. Z.B. zwei Stunden, bevor man nach Hause kommt usw.). 
Mit Hilfe der Timerfunktion kann dies ganz ohne Probleme eingestellt werden. Allerdings lässt sich der Saugroboter mit der Fernbedienung ganz bequem dirigieren und kann so auch zwischen den einzelnen Programmen bei bedarf wechseln. Natürlich kann man ihn auch mit der Fernbedienung an seine Ladestation zurückschicken. Über die Fernbedienung lassen sich alle Funktionen, die auch am Gerät eingestellt werden können, von einem x-beliebigen Platz aus steuern.

Reinigung
Die Reinigung ist denkbar einfach. Hierzu wird einfach der Auffangbehälter herausgezogen und der kleine rote Hebel gedrückt. Schon öffnet sich die vordere Klappe des Auffangbehälters und man kann ihn problemlos leeren. 
Mit der mitgelieferten kleinen Bürste kann nun der Innenraum des Auffangbehälters gereinigt werden. Wichtig ist nur, dass der Auffangbehälter täglich, bzw. nach jedem Einsatz geleert und gereinigt wird. Zusätzlich sollte in regelmäßigen Abständen der Staubfilter ausgeklopft und die Rundbürste von Haaren, evtl. Fäden etc. befreut werden. Von außen reicht es, wenn der Saugroboter mit einem nebelfeuchten Tuch gereinigt wird. Wichtig ist auch, dass sie Sensoren immer frei von Staub und Schmutz bleiben, daher sollten diese ebenfalls sauber gehalten werden.

Gibt es was zu verbessern?
Ja, auf alle Fälle! Und zwar der Auffangbehälter, dieser ist für die Zeit des Saugvorganges einfach zu klein. Und so ist es schon mal passiert, dass er mehr nach außen geworfen hat, als er aufgenommen hat.

Was sollte man bedenken?
Natürlich ersetzt ein Saugroboter – egal, von welcher Marke er auch sei – niemals den „normalen“ Staubsauger. Darüber sollte man sich im Klaren sein, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, sich einen Saugroboter anzuschaffen.
Sicherlich ist er auf alle Fälle eine ernorme Erleichterung!

Preis
Der Preis beträgt bei Amazon 199,99 €

Fazit
Auch wenn ich es anfangs nicht für möglich gehalten hätte, heute will ich den Saugroboter nicht mehr hergeben. Er erledigt seine Arbeit sehr gut und dies tut er auch allen unseren unterschiedlichen Böden. Die beiden unterschiedlichen Bürsten stellen sich auf die unterschiedlichen Böden gut ein und so hatte ich gleichermaßen sowohl auf den Hartböden wie auch auf unseren Niedrigflorteppichen sehr gute Ergebnisse. Begeistert bin ich von der Programmierbarkeit und dass er jedem Hindernis konsequent aus dem Weg geht!
Der Test in entstand in Kooperation mit Electronic Star
Website: Klarstein
Amazon:
Cleanhero 
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Kommentare:

  1. hey, ich habe auch schon mal überlegt mir einen zuzulegen, verkehrt ist es definitiv nicht!
    Liebe Grüße!

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    1. Definitiv nicht! Gerade auch wenn man unterwegs ist ist er eine tolle Hilfe. Man kommt nach hause und es ist sauber!
      Liebe Grüße
      Manu

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  2. So ein Heinzelmännchen stelle ich mir klasse vor.
    Bei mir sind jedoch so viele Hindernisse...Esstisch mit Stühle, schränke die "Beine" haben...da würde der kleine Frosch ganz arg rund herum saugen müssen.
    Oder ist mein Gedanke da falsch?
    Ne Zeitersparnis wäre hingegen nicht zu verachten...
    Liebe Grüße von Sylvia

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    1. Ist bei mir auch so. Durch den Sensor stoppt er ca. 5 cm vor jedem Hindernis.
      Aber ich benutze ihn hauptsächlich in den beiden Fluren und im Schlafzimmer.
      Da kriecht er sogar bis tief unter das Bett!
      Liebe Grüße
      Manu

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  3. Wäre bei mit auch so wie bei Sylvia, zuviele Hindernisse neben Stufen ins Wohnzimmer und im Bad wäre der Einsatz schlecht möglich. Somit muss ich selbst ran ;-)

    Liebe Grüssle

    N☼va

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    1. Ich benutze ihn auch nur da wo wenig Hindernisse sind.
      Aber selbst da ist er wirklich gut!
      Liebe Grüße
      Manu

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