Montag, 26. September 2016

Räuchern – eine alte Tradition wiederaufleben lassen

…mit dem Flintstone Räucherofen von Klarstein

Die Männer in unserer Familie gehen gerne zum Angeln und daher gibt es bei uns während der Angelsaison auch oft Fisch. Meistens sind es Forellen, die ich schon auf allerlei Art zubereitet habe. Auch geräuchert habe ich diese schon, jedoch in einem ganz einfachen Räucherofen mit Brenner. Oft schon wollte ich mir einen elektrischen Räucherofen zulegen und nun endlich habe ich einen! Und nachfolgend kommen meine Erfahrungen damit:
Der Flintstone Räucherofen von Klarstein

Der erste Eindruck
Sehr gut verpackt kam der Räucherofen bei mir an. Neben einer stabilen Kartonage, befand sich der Räucherofen noch zusätzlich in Styropor und Kunststoff verpackt. Der Räucherofen hat eine Gesamtgröße von ca. 46 cm x 81 cm x 40,5 cm (B x H x T).

Montage
Am Räucherofen gibt es nichts zu montieren, außer einem Griff. Dieser Griff wird auf der Rückseite angeschraubt und dient zur besseren Beweglichkeit des Räucherofens.
Lieferumfang
  • 1 x Räucherofen Flintstone
  • 4 x Räucherrost
  • 1 x Eckige Abtropfwanne für Wasser
  • 1 x Ovale Abtropfwanne für Fett und Flüssigkeiten
  • 1 x kleiner Abtropfrost
  • 1 x Gebrauchsanweisung (mehrsprachig)
Beschreibung
Außen
Der Räucherofen ist in der Farbe schwarz gehalten und verfügt über eine Glastür, die das Beobachten des Räuchergutes zulässt. Oben auf dem Dach des Räucherofens befindet sich das Bedienelement, welches durch einen Tastendruck aufgeklappt wird. Hierüber werden Temperatur sowie Zeit eingegeben. Die LED-Anzeige leuchtet blau und so lassen sich die schwarzen Ziffern gut ablesen. Wird das Bedienelement nicht benötigt, wird es einfach zugeklappt.
Auf der rechten Seite befindet sich ein Einfüllstutzen, mit dessen Hilfe man Räuchermehl nachlegen kann.
Oberhalb, direkt hinter dem Bedienelement findet man die Lüftungsklappe, mit deren Hilfe man die Rauchentwicklung regulieren kann. 
Innen
Im Innern befinden sich die Räuchergitter für das Räuchergut, eine Platte für das Wasser – dieses dient dazu, das Räuchergut saftig zu halten -, eine Auffangschale für Fett und Flüssigkeiten sowie die Schale für das Räuchermehl (Holzmehl).
Im unteren Bereich befindet sich die Heizspirale, mit deren Hilfe der Räucherofen auf die gewünschte Temperatur gebracht wird.
Gesamteindruck
Der Räucherofen ist doppelwandig und somit isoliert er recht gut, auch die Türdichtungen sind stabil, gut gearbeitet und recht dick.

Was ich damit gemacht habe
Natürlich geräuchert!
Erste Vorbereitungen
Zunächst sollte der Räucherofen mit einem feuchten Tuch gut gereinigt werden, ebenso alle beweglichen Teile, die sich darin befinden. Am besten macht man dies am Tag zuvor, damit auch sichergestellt ist, dass der Räucherofen komplett trocken ist. Kurz bevor man mit dem Räuchern beginnt, sollte man den Innenbereich des Räucherofens mit etwas neutralem Pflanzenöl einfetten. Dies hat zwei Vorteile: Zum einen bekommt man ihn dadurch nach dem Räuchern besser sauber und zum anderen bleiben keine unangenehmen Gerüche haften.
Ich habe am Vortag das Räuchergut erst einmal gut eingelegt. Hierzu habe ich eine Räucherlauge benutzt. 
Da ich Forellen räuchern wollte, habe ich hierfür eine klassische Lauge genommen. 
In dieser Lauge sind schon alle Zutaten enthalten, die benötigt werden: Kräuter, Salz, Gewürze. Zunächst wird die Lauge mit Wasser aufgekocht. Ich habe für 6 Forellen 140 g Lauge und zwei Liter Wasser genommen.
Nach dem Abkühlen der Lauge werden die Forellen dort hineingelegt und für mindestens 12 Stunden, besser sind 24! ziehen lassen. 
Ist die Zeit um, müssen die Fische gut abgetrocknet werden und dann für ca. 1 Stunde an der Luft nochmals nachtrocknen.
Ich habe diese Zeit genutzt, um den Räucherofen vorzubereiten.
Zunächst wird Räuchermehl (ich habe ein aromatisiertes Holzmehl verwendet: Wachholder mit Lorbeeren) in den dafür vorgesehenen Behälter eingefüllt. Soviel, dass der Boden gut bedeckt ist. Dies entspricht in etwa einer voller Hand.
Danach habe ich Wasser in die untere Wasserschale eingefüllt. Und die Heizspirale mit Hilfe des Bedienelements angemacht. Ich habe die Zeit eingestellt (2 Stunden) und die entsprechende Temperatur (90°C).
Nach ca. einer Stunde hat sich im Innern so viel Rauch aufgebaut, dass man nun mit dem Räuchern beginnen kann.
Ich habe die trockenen Forellen auf die entsprechenden Roste verteilt und in den Räucherofen gegeben. Ich habe die Forellen auf drei Roste verteilt, so ist eine optimale rundum Räucherung gewährleistet.
Zwischendurch habe ich noch etwas Räuchermehl nachgegeben.
Ansonsten habe ich nun die Forellen einfach in Ruhe gelassen. Nach der Räucherzeit habe ich zunächst nachgeschaut, dass die Forellen auch gar sind. Hierzu muss man lediglich an der Rückenflosse ziehen. Rutscht diese einfach heraus, ist die Forelle gut!

Das Ergebnis
Die Forellen waren goldgelb – so wie sie sein müssen. Sie waren gut durch und saftig. 
Ich konnte die Haut gut abziehen und die einzelnen Filets einfach mit einer Gabel von der Gräte nehmen. Ein intensiver und würziger Rauchgeschmack machte die Forellen besonders köstlich.
Das Reinigen
Nachdem der Räucherofen gründlich erkaltet war, habe ich zunächst die Asche entfernt, das restliche Wasser entsorgt und die Abtropfwanne gereinigt. Danach habe ich den Räucherofen mit einem feuchten Tuch und etwas Spüli von innen ausgewaschen. Aufgrund der Ölschicht ging alles ohne Probleme runter.
Man darf nur nicht vergessen, beim nächsten Mal genauso zu verfahren und den Räucherofen erneut etwas einzuölen.

Bemerkungen
Der Räucherofen ist auch etwas für Anfänger, jedoch sollte man sich nicht auf die Angaben in der Gebrauchsanweisung verlassen. Zudem sind hier nur die entsprechenden Temperaturen für Fleisch angegeben und nicht für Fisch. Daher sollte man sich entweder ein Räucherbuch kaufen oder sich im Netz schlau machen.

Eckdaten
  • Heizelement:             650 W
  • Temperatur:              Einstellbar von 37°C bis 136°C
  • Steuerung:                Bedienelement mit
  • Verschluss:               Sicherheitsverschluss
  • Strom:                        220-240 V~ / 50-60 Hz
  • Material:                    Edelstahl, verzinkt, Pulverbeschichtung
  • Gesamtgröße:          81 cm x 46 cm x 40,5 cm (H x B x T)
Preis
Der Preis des Räucherofens beträgt ca. 165,00 €.

Fazit
Der Räucherofen ist einfach zu bedienen und die Ergebnisse sind gut. Die Reinigung im Nachhinein fällt leicht, wenn man die Vorbereitungen gründlich gemacht hat.
Der Test in entstand in Kooperation mit Electronic Star
Website: Electronic Star
Link zum Produkt:
Flintstone Räucherofen 
**Werbung/PR Sample**
Alle hier verwendeten Bilder und Texte wurden von mir gemacht und unterliegen meinem Copyright! Sie dürfen ohne meine ausdrückliche Einwilligung nicht genutzt werden. Bilder des Herstellers unterliegen dessen Copyright und werden von mir separat gekennzeichnet. Sie wurden mit Erlaubnis der Rechteinhaber veröffentlicht. Der oben stehende Text beruht auf meiner persönlichen und ehrlichen Erfahrung mit dem Produkt.
Jeder Mensch empfindet unterschiedlich und deshalb gibt es keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit!
Die/das Produkt(e) wurde(n) mir entweder unentgeltlich, ermäßigt oder in Verbindung mit einer Verlosung zur Verfügung gestellt.
Für die angegebenen Preise, Inhaltsstoffe, Zusammensetzungen und Anwendungshinweise übernehme ich keinerlei Haftung!

1 Kommentar:

  1. Wir haben bisher ein einziges Mal Fisch aus dem Räucherofen gegessen. Aber das ist ein wirklich toller Geschmack. Leider hat sich die Gelegenheit später nie wieder ergeben. Selbst haben wir keinen Räucherofen.

    Liebe Grüße Sabine

    AntwortenLöschen