Dienstag, 6. September 2016

Grillgenuss ohne Kohle, Ruß und Qualm!

… der BBQ 2004 von Rommelsbacher 

Keine Jahreszeit wird so sehr mit der Grillzeit in Verbindung gebracht wie der Sommer. Mit der Familie und oder Freunden bis spät abends im Garten oder auf der Terrasse sitzen und was leckeres Grillen.
Die meisten von uns denken bei Grillen direkt an Holzkohle, Grillanzünder, Qualm und Asche. Klar gibt ein Holzkohlegrill einen absolut einzigartigen Geschmack an das Grillgut ab, aber inzwischen gibt es durchaus auch Alternativen, die es mit einem Holzkohlegrill gut aufnehmen können.
Viele Jahre haben wir einen herkömmlichen Holzkohlegrill verwendet, aber ehrlich gesagt, mir wurde es einfach mit der Zeit zu viel. Das ständige reinigen und außerdem war es mir zu gefährlich, aufgrund der Hunde und der kleinen Kinder bei uns im Familien- und Freundeskreis. Daher habe ich schon oft überlegt, mich für einen Grill zu entscheiden, der auf der Basis von Strom funktioniert.

Der BBQ 2004 von Rommelsbacher
Vor ein paar Wochen konnte ich bereits ein Highlight aus dem Hause Rommelsbacher testen und wer mag, kann dies gerne hier noch mal nachlesen.
Nun habe ich den BBQ 2004 im Garten bzw. auf der Terrasse stehen.

Der erste Eindruck
Gut verpackt kam der Grill bei mir an. Der Grill – das muss ich hier erwähnen – ist bereits in groben Zügen vormontiert. Alle anderen Teile sind gesondert im Karton verpackt.
Der Grill ist in der Farbe schwarz gehalten.

Lieferumfang
Im Lieferumfang inbegriffen sind
  • der Grill
  • Montagezubehör
  • Montage- und Gebrauchsanweisung
  • Reinigungsschaber
  • Fettauffangschale
Beschreibung
Im Grunde besteht der Grill aus vier wesentlichen Teilen:
  • der Grillplatte - dem Herzstück
  • dem Temperaturregler
  • dem Deckel mit Temperaturanzeige
  • der Standsäule
Die Grillplatte besteht aus einem Aludruckguss und wurde 3-fach Anti-Haft beschichtet. Ferner lässt sie sich einfach abnehmen und kann so zum Reinigen entnommen werden. Der Deckel mit der Temperaturanzeige dient der besseren Beobachtung der Temperatur. Der Temperaturregler befindet sich seitlich und kann bis zur Stufe 10 hoch geschaltet werden.
Ein weiteres Highlight ist ohne Zweifel der Standfuß. Dieser verfügt über eine Zwischenablage, die es zulässt z.B. Grillsoßen, Gewürze etc. abzustellen. Darüber hinaus befinden sich an der Zwischenablage noch 5 Aufhängevorrichtungen für z.B. Grillzange, Wender usw. Eine besonders saubere Sache ist die Fettauffangvorrichtung im Innern der Grillwanne. Fett und Flüssigkeiten laufen durch eine Ablaufrinne direkt in die Fettauffangschale.
Diese lässt sich ganz leicht zum reinigen entnehmen.

Montage
Wie erwähnt sind viele Teile bereits vormontiert, sodass z.B. viele der benötigten Schrauben bereits dort angebracht sind, wo sie letztendlich hingehören. 
Auch sind die Bohrlöcher vorgegeben. 
Auch wenn das eine oder andere nicht ganz stimmig ist, bildet dies aber kein Problem. Aufgrund des Materials lassen sich die Kreuzschrauben letztendlich mit etwas mehr Kraftanstrengung doch platzieren.
Zunächst beginnt man mit dem Fuß und baut dann alles pö a pö auf. 
Als Letztes wird der Deckel montiert. Die Schraubscharniere lassen sich leicht montieren, da sie nur bis zu einem gewissen Punkt befestigt werden können. So bleibt gewährleistet, dass der Deckel beweglich bleibt und dieser einfach geöffnet werden kann.

Grillvorbereitung
Soll das Grillergebnis gut sein, sollte man für die Vorbereitungen Geduld und Zeit mitbringen. Es empfiehlt sich, den Grill ordentlich vorzuheizen – aber dass sind wir „alte Grillfüchse“ ja gewohnt! Hier ist es nützlich, den Deckel verschlossen zu halten. So heizt sich das Gerät schneller auf und hält die Hitze besser. Auch sollte man das Gerät auf die volle Leistung fahren – also auf Stufe 10. Anhand der Temperaturanzeige des Deckels kann man erkennen, wann der Grill seine optimale Hitze entwickelt hat. Ist die Stufe 10 bzw. der rote Bereich (Roast) erreicht, kann es auch schon losgehen.
Grillen und Grillergebnis
Ich persönlich habe hier verschiedene Fleisch- und Würstchensorten gegrillt und konnte feststellen, dass das Grillergebnis durchweg sehr positiv war. Aufgrund der unterschiedlichen Grillbereiche auf der Grillplatte, konnte ich so für mein Grillgut die optimalen Grillstellen nutzten: Würstchen und Fleisch auf den gerippten Flächen und Gemüse bzw. Filet auf der glatten Fläche. 
Die Saftrinne, die sich mittig auf der Grillplatte befindet, lässt es zu, dass sich der Fleischsaft dort zentriert und durch den Ablauf direkt auf die darunter befindliche Fettauffangschale tropft. Besonders gut sind die Grillspießchen (Schweinefilet und Geflügel) geworden. Sie haben die typischen Grillspuren bekommen und der Garpunkt war schnell erreicht. Auch die Bratwurst und die Frikadellen waren schnell fertig und wiesen die typischen Grillmerkmale auf – die Bratwurst leicht aufgebrochen und die Frikadellen hatten die leckeren Grillstreifen.
Vorteile, die ich sehe
In erster Linie möchte ich hier die Sauberkeit ansprechen. Hier verrußt nichts, es qualmt nichts und man hat keine Ascherückstände. Der Grill ist schnell gereinigt, dank der Anti-Haftbeschichtung und dem mitgelieferten Schaber. In puncto Sicherheit ist zu erwähnen, dass keine Gefahr aufgrund von offenem Feuer besteht oder Funken, die bei starkem Wind schon mal entstehen und umher fliegen. Legt man eine Zeitung unter den Elektrogrill, so hat man noch nicht einmal Schmutz auf dem Boden, der durch herabtropfendes Kondenswasser im Deckel entsteht. 
Da die Grillpfanne entnehmbar ist, kann man diese einfach, und ohne viel Aufhebens mit einer leichten Seifenlauge abspülen. 
Der Deckel lässt sich genauso einfach abwischen.
Die Fettauffangschale kann entnommen werden und entweder in der Spülmaschine oder im Spülbecken gereinigt werden. Alles in allem eine sehr saubere Sache!
Warum ich mich für diesen Grill entschieden habe
Für welchen Grill man sich letztendlich entscheidet hängt von vielen Umständen ab. Zum einen ist der wichtigste Aspekt sicherlich die Wohnsituation. Wer wie wir in einem frei stehenden Haus wohnt, der kann ohne Probleme auch auf einen Holzkohlegrill zurückgreifen. Ich selbst habe mich aber für einen Elektrogrill entschieden aus folgenden Gründen:
  • Sauberkeit – ein Elektrogrill ist in puncto Reinigung einfach besser zu handhaben
  • Sicherheit – der Elektrogrill bietet ein Höchstmaß an Sicherheit, da hier keine offene Feuerstelle vorliegt
  • Gesundheit – es kann kein Fett auf heiße Kohlen tropfen und somit auch keine giftigen Stoffe ins Grillgut gelangen
  • Umwelt – ein Elektrogrill entwickelt 50 % weniger Treibhausgase als ein Holzkohlegrill
  • Unabhängigkeit – mit einem Elektrogrill ist man quasi wetterunabhängig. Ich kann grillen, wann immer mir danach ist!
Was fehlt? Der Preis!
Der BBQ 2004/S von Rommelsbacher ist bei Amazon bereits ab 149,99 € erhältlich.

Fazit
Ich habe mir sehr bewusst die hier aufgeführten negativen Bemerkungen durchgelesen und konnte selbst nichts davon feststellen. Ich habe den Grill nun schon seit einigen Wochen in Betrieb und er heizt nach wie vor gut auf und erzielt sehr gute Grillergebnisse. Natürlich darf und sollte man einen Elektrogrill nicht mit einem Holzkohlegrill vergleichen. Dies geht alleine schon nicht deshalb, da ein Holzkohlegrill eine offene Flamme hat und somit eine größere Hitze erzeugt als ein Grill, der über Strom läuft. Ein Holzkohlegrill kann im Glutzentrum eine Temperatur von über 800°C erreichen. Bei einem Elektrogrill wird so eine Temperatur nicht erreicht, aber Strom ist kraftvoll und ein guter Elektrogrill entwickelt genügend Hitze um gute Grillergebnisse zu erzielen, wenn man ihm genügend Zeit lässt und die Vorbereitungen gut waren!
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1 Kommentar:

  1. Wir haben einen Gasgrill zuhause, da wir in einer Mietwohnung sind und es verboten ist, laut Hausordnung. Dein Grill sieht praktisch aus und gefällt mir sehr gut.
    Liebe Grüße

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