Mittwoch, 25. Mai 2016

Rezension zu „Duell der Mörder“ - Spannende Kriminalarbeit gepaart mit Nervenkitzel


John Matthews
384 Seiten
Preis: 14,99 € (D), 15,50 € (A)
Erschienen: November 2015
Einband: Paperback, Klappenbroschüre
Format: 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-20442-7
Link zur Buchseite des Verlages

Ich liebe Bücher – leider habe ich viel zu wenig Zeit, um zu lesen daher wähle ich meine Bücher auch sehr sorgfältig aus. So wie „Duell der Mörder“. Hier handelt es sich um einen Thriller der besonderen Art: ein historischer Kriminalroman, der hier und das an Jack the Ripper erinnert.
Will er das? Ich denke ja – und das ist in der Tat auch sehr gut gelungen!

Das Cover
Düster gehalten spiegelt es das Thema des Buches wieder: das New York des 19. Jahrhunderts. Triest und düster und zwei Menschen, die so verschieden sind und doch ein und dasselbe Ziel verfolgen: den Mörder zu fassen!
Der Autor
John Matthews ist gebürtiger Brite und lebt mit seiner Familie in England (Surrey). Viele Jahre arbeitete er erfolgreich als Journalist. Seinen ersten Bucherfolg konnte er im Jahr 1999 verzeichnen. „Das vergessene Kind“ ist ein Gerichtsthriller, der bereits bei Erscheinen über ½ Million mal verkauft wurde, und zwar in über 8 Ländern. Seine Bücher werden z.Z. in 12 Sprachen übersetzt.

Klappentext
Man sagt New York ja nach, dass es sich hier um eine Stadt handelt, die niemals schläft. Und das ist in der Tat so! Denn das Verbrechen schläft dort auch nicht!
Man schreibt das Jahr 1893 und in New York geht ein mysteriöser Mörder um, der es auf die High Society der Stadt abgesehen hat. Insbesondere scheint es, als wolle er nur die jungen und unschuldigen, reinen Töchter der höchsten Gesellschaft töten. Alle toten Mädchen starben an der gleichen Ursache: eine künstlich herbeigeführte Embolie. Ein neuer Fall für Inspektor Joseph Argenti und den Kriminalanalytiker Finley Jameson.

Inhalt
Es geht um mysteriöse Todesfälle junger Mädchen, die alle den höchsten Kreisen der guten Gesellschaft angehören. Joseph Argenti, inzwischen Chef der New Yorker Mordkommission und Gerichtsmediziner und Analytiker Finley Jameson finden schnell heraus, dass es sich bei dieser Anhäufung von seltsamen Todesfällen nicht um „normale“ Todesfälle handelt. Nach einer eingehenden Untersuchung der toten Mädchen ist ihnen klar: Sie wurden alle ermordet.
Beiden kommt der Verdacht, ob hier nicht ein alter Bekannter am Werk ist. Aber könnte es wirklich sein? Nein unmöglich. Der Täter wurde doch damals bei einer Verfolgungsjagd getötet – oder doch nicht?
Briefe, die die beiden Ermittler vom mutmaßlichen Täter erhalten, liefern zwar parallelen, aber keine eindeutigen Beweise. Hier fehlen die blutigen Details wie bei dem damaligen Ripper Morden. Den beiden Ermittlern kommt ein Verdacht: Könnte es sein, dass hier ein Mörder, nicht nur den Ripper Mörder nachahmen möchte, sondern auch noch übertrumpfen will?
Es stellen sich den beiden Ermittlern viele Fragen, darunter auch: welche Zusammenhänge bestehen zwischen den toten Mädchen? Die Antwort ist schnell gefunden: keine!
Beide müssen sich aber noch mit einem anderen Problem beschäftigen: Die Unterwelt von New York.
Hier scheint es zu brodeln. Jemand mischt die Unterwelt auf und scheint das Gesetz in die eigene Hand genommen zu haben. In Gestalt des undurchsichtigen und zwielichtigen Enzio Maccione, der skrupellos seinen Weg geht, scheinen die Ermittler einen Verbündeten gefunden zu haben.

Schreibstil
Flüssig geschrieben und nachvollziehbare Zusammenhänge prägen das Buch.

Die Protagonisten
Neben den beiden Hauptdarstellern Argenti und Jameson, tauchen hier noch weitere Figuren auf, die das Buch und den Stoff prägen. Zum einen wären da der einflussreichste Gangsterboss in New York, Michael Tierney und der undurchsichtige Maccione.

Handlung
Im Großen und Ganzen geht es hier um eine Reihe mysteriöser Todesfälle. Es trifft immer junge und gesunde Mädchen der Oberschicht. Dabei geht es hier recht unblutig zu, denn die Mädchen wurden alle durch eine künstlich verursachte Embolie getötet. Die Handlung versucht unbewusst eine Verknüpfung und Verbindung zu den vorangegangenen und bereits aufgeklärten Ripper Morden herzustellen. Und doch schwingt hier und da immer wieder der Verdacht mit, es könnte sich doch um den gleichen Täter wie damals handeln.
Das hier die Unterwelt vielleicht auch mitmischen könnte, kommt den Ermittlern auch in den Sinn, zumal dort einiges los ist!

Der Schluss
Ich will nicht zu viel verraten, aber der Schluss ist für alle überraschend und so nachvollziehbar!

Fazit
Obwohl ich das erste Buch nicht kannte, bekommt man während des Lesens hier und da einen kleinen Einblick in den „alten“ Fall der beiden Ermittler. Vielleicht ist es mir gerade deshalb besser gelungen, diesem Roman zu folgenden. Die verschiedenen Handlungsstränge konnte ich gut nachvollziehen. Das Buch ist spannend geschrieben und der Leser wird nicht nur in die Zeit des 19. Jahrhunderts zurückversetzt, sondern kann auch teilhaben am Leben der beiden Ermittler. Ihrem denken, fühlen und Gerechtigkeitssinn.
Kostenloses Rezensionsexemplar

Kommentare:

  1. Liebe Manu,
    hört sich in der tat sehr spannend an. Steht
    auf jeden Fall auf meiner Liste.
    Einen schönen Mittwochabend wünscht
    Irmi

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  2. Hallo,
    das Buch hört sich sehr vielversprechend an auch wenn ich nicht unbedingt der geborene Bücherwurm bin.

    Viele liebe Grüße
    Sandra

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