Montag, 18. April 2016

Rezension zu: „Am besten vegetarisch“ – mit der Thermo-Küchenmaschine

Ute-Marion Wilkesmann
168 Seiten
200 farbige Abbildungen
Preis: 14,95 € (D), 14,95 € (A)
Erschienen: März 2016
Verlag: Dort-Hagenhausen-Verlag
Einband: Hardcover
Format: 19,0 x 24,5 cm
ISBN/EAN 978-3-86362-048-6
Link zur Buchseite des Verlages

Im Augenblick gibt es wohl wenige Haushalte, in deren Küche keine Thermo-Küchenmaschine steht. Dieser Trend – zum einfachen und unkomplizierten Kochen – scheint immer mehr um sich zu greifen. Da dieses Thema noch recht jung ist, obwohl es eine Marke gibt, die auf diesem Gebiet bereits eine Jahrelange Erfahrung hat, hat man schon mal Schwierigkeiten das eine oder andere Rezept zu finden oder zu erdenken. Ich persönlich gehöre auch zu den Menschen, die zwar meistens „frei Schnauze“ ihre Rezepte zusammenstellen, aber doch noch hin und wieder auch mal in ein fertiges Rezept reinschaue. Daher war ich von diesem Buch auch von Anfang an begeistert.
Das sich mit einer Thermo-Küchenmaschine allerhand zubereiten lässt hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass man aber mit ihr auch absolut vegan kochen kann, dies dürfte nicht nur die Veganer unter uns freuen.
In dem folgenden Kochbuch wird auf einfach und völlig unkomplizierte Art und Weise das Thema veganes Kochen geradezu zelebriert.

„Am besten vegetarisch“
Mit der
Thermo-Küchenmaschine
Das Cover
Das wurde sehr geschmackvoll gestaltet. Im Hintergrund – ganz diskret – zeigt sich eine Thermo-Küchenmaschine. Im Vordergrund ein Appetitanregender Aufstrich.

Zu der Autorin
Ute-Marion Wilkesmann hat sich in erster Linie einen Namen als Expertin in Sachen Vollwertküche gemacht. Darüber hinaus ist sie begeisterte Nutzerin einer Thermo-Küchenmaschine und kreiert schon seit über 10 Jahren die passenden Rezepte dafür. Sie hat auch ihre eigene Webseite auf der sie regelmäßig Interessantes und Nützliches rund um die Vollwertküche präsentiert.

Kurzbeschreibung:
In diesem Buch sind die unterschiedlichsten Rezepte vereint, die man ohne Schwierigkeiten in irgendeiner Thermo-Küchenmaschine nachkochen kann. Dabei sind sie vollwertig und absolut vegan. Die Bilder, die sich im Innern befinden, regen nicht nur den Appetit an, sondern auch die eigene Fantasie.

Aus dem Inhalt
Über 100 Rezepte mit mehr als 200 appetitlichen Bildern laden zum Nachkochen ein. Da ja jedes Kochbuch seinen Anfang hat, so wird auch hier mit den grundlegenden Dingen der Küche und des Kochens begonnen. Daher befasst sich das Vorwort, bzw. die Einführung mit den Küchengeräten und erklärt welche sinnvoll sind. Dabei werden auch die Aspekte der richtigen Lebensmittel beleuchtet und wie wichtig es ist hier auf Qualität zu achten. Wertvolle Tipps rund um den Lebensmitteleinkauf komplettieren diesen Vorspann.

Rund um die Rezepte
Der Rezeptteil wurde mit wunderbaren und appetitlichen Bildern und logischen Anleitungen gestaltet. Die Rezepte reichen von selbst gemachten Ölen und Vorspeisen – wie Dips und Aufstriche – bis hin zu den raffiniertesten Hauptgerichten. 
Leckeres Gemüse, Kichererbsen-Linsen-Bratlinge, selbst gemachtes Brot und verführerische Süßspeisen wie Eis und Teestreifen machen dieses Buch so vielseitig und ansprechend.
Das Buch ist nicht nur logisch und einfach aufgebaut, es bringt einem auf leckere Weise die vegetarische und vegane Lebensart nahe.

Der Aufbau des Buches
Aufgeteilt ist das Buch – wie alle Bücher – in verschiedene Kapitel.
Hier beginnt das Kapitel 1 mit Grundrezepten, auf die einige Gerichte aufbauen. Diese Grundrezepte sind aber in sich abgeschlossene Rezepte und Gerichte, wie z.B. der Sonnenaufstrich: ein fruchtiger und erfrischender Aufstrich mit Sonneblumenkernen und Sauerampfer, abgerundet mit etwas Knoblauch.
Danach folgt in Kapitel 2 das Thema Getreide. Hier bringt die Autorin einem die unterschiedlichen Getreidearten und –qualitäten näher. Und natürlich Rezept, die man mit den unterschiedlichen Getreidearten kreieren kann, wie z.B. einen Pfannenpizza mit Blumenkohl.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit Gemüse. Alles Gesunde aus dem Gemüse spielt hier die Hauptrolle. Angefangen mit den Gemüsesuppen Klassikern wie Tomatencremesuppe bis hin zu Dämpfgemüse mit Orangen-Dip.
Frisch- oder Rohkost wird einem in Kapitel 4 näher gebracht. Hier dreht sich alles darum, Gemüse möglichst frisch und knackig zu feinen Gerichten zu verarbeiten. Der spanische Klassiker Gazpacho kommt hier genauso vor wie ein leckerer Bananenkakao.
In Süßem schwelgen, lässt uns Kapitel 5. Dass vegane Desserts nicht langweilig sind, wird in diesem Kapitel eindrucksvoll gezeigt. So findet man hier u.a. Walnut-Banana-Cookies und Teestreifen, aber auch köstliches Eis in verschiedenen Variationen.

Persönliche Anmerkung
Ich bin zwar selbst kein Vegetarier oder Veganer, liebe es aber trotzdem mal herzhafte vegetarische Gerichte zu zaubern. Dies ist auch ein Grund, weshalb mich dieses Buch so angesprochen hat. Es zeigt eindrucksvoll, dass vegetarische bzw.- vegane Küche durchaus aufregend für den Gaumen sein kann!

Was mir gut gefallen hat
Ist, dass man diese Rezept auch ohne eine Thermo-Küchenmaschine kochen und nachmachen kann!

Aus der Praxis
Zunächst muss ich sagen, dass sich alle Rezept, die ich ausprobiert habe, einfach und unkompliziert nachkochen. Die Zutaten sind ebenfalls leicht zu erhalten und bekommt diese oft schon in Discountern, bis auf wenige Ausnahmen, die man aber ohne Weiteres in einem Bioladen oder Reformhaus erhält. 
Ich habe eines der vielen Rezept nachgemacht und stelle Euch mein Ergebnis gerne vor. Ich liebe Brot und bin daher immer auf der Suche nach köstlichen Brotrezepten. Das nachfolgende ist nun eindeutig eines meiner favorisierten Brotrezepte geworden.

„Das einfachste Brot der Welt“
Dieses Brot ist ein Vollkornbrot der guten alten Zeit. Das Urrezept ist unter dem Namen Einkrümelbrot bekannt.
Dieses Brot ist ein richtig herzhaft-kerniges Brot mit Biss. Allerdings kann man hier auch einen Leckeren Käse oder einen gut geräucherten Schwarzwälder-Schinken genießen. Ganz vegan schmeckt es auch, in dem man z.B. einen herzhaften Brotaufstrich wählt.
Mit hat es ganz frisch am besten mit Butter und Honig geschmeckt!
Wer sich für dieses Rezept interessiert, der kann es z.B. unter der Website von Ute-Marion Wilkesmann einsehen.

Fazit
Mein persönlicher Eindruck ist sehr gut. Alle Rezepte werden einfach und nachvollziehbar erörtert. Die Zutaten lasen sich einfach finden (selbst bei mir auf dem Land!). Viele Dinge hat man als Hausfrau sowieso in der Küche. Ich denke, dass dies ein Buch für alle ist – egal ob veganer oder nicht. Hauptsache man liebt die frische Küche!
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Jeder Mensch empfindet unterschiedlich und deshalb gibt es keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit!

Kommentare:

  1. Hallo Manu,

    das scheint ja ein wirklich tolles Buch zu sein. Das muss ich mir mal genauer anschauen.

    Liebe Grüße und eine schöne neue Woche.
    Sandra

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  2. Ich finde es immer noch erstaunlich das es auf einmal so in Mode und aller Munde kommt, denn du hast es ja schon geschrieben wie lange es die schon gibt, aber egal....die Lücke erkannt und gleich ein Rezeptbuch gemacht finde ich es gut wenn sich die Besitzer auch anders orientieren können.

    LIebe Grüssle

    N☼va

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