Donnerstag, 7. Mai 2015

Eine Alternative zu Flammkuchen?

Gibt es nicht!

Ich komme ja gebürtig aus Hessen, und zwar genau da, wo sich zwei Landeshauptstädte Gute Nacht sagen! Mainz und Wiesbaden. Und so ist einem der Begriff „Zwiebelkuchen“ natürlich geläufig und im wahrsten Sinne des Wortes auch in jedem Mund!
Anfangs habe ich gedacht, Zwiebelkuchen und Flammkuchen sind sich ähnlich – aber weit gefehlt. Ich durfte zum ersten Mal einen Flammkuchen herstellen und probieren!
Und wie war das Ergebnis? – Na neugierig? – Dann einfach mal weiterlesen - es wird lecker!

Ich erhielt die Möglichkeit den Fertigteig für Flammkuchen aus dem Hause Fernands zu testen.

Infos zum Unternehmen
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr – mehr oder weniger – im Jahr 1981. Eigentlich wurden hier die Idee und das Produkt geboren. Denn bereits im Jahr 1969 führte der Franzose Fernand Burguièr mit seiner Frau ein sehr erfolgreiches Restaurant. Dort wurde auch die Idee geboren, den Kunden den Flammkuchen näher zu bringen. Im Jahr 1995 wurde das Restaurant schließlich verkauf und man konzentrierte sich nur noch auf die Herstellung von Flammkuchenböden. Mit Erfolg! Heute – fast 20 Jahre später – wird das Unternehmen bereits seit 6 Jahren von der gemeinsamen Tochter geführt.
Inzwischen hat sich das Unternehmen nicht nur auf die Herstellung des traditionellen Flammkuchenbodens spezialisiert, sondern bietet diesen nun auch in verschiedenen Größen und Mehlvariationen an.

Die Produkte
Neben den traditionellen Weizenböden findet man im Online Shop auch Flammkuchenböden aus Dinkel. Dazu noch in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Formen. Von rund bis oval, von Petite (klein) bis groß! Darüber hinaus findet man im Shop auch Bio Produkte sowie ein Flammkuchen-Schneidebrett.

Preise
Die Preise bewegen sich zwischen 2,59 € und 3,99 € für je ein Paket (entweder 3er oder 5er). Es wird allerdings auch ein Starter-Set angeboten. Hier befinden sich gleich mehrere Böden unterschiedlicher Größen. Man erhält hier z.B. 6 Pakete mit insgesamt 28 Flammkuchenböden zum Preis von 18,99 €.

Besonderer Service
Als besonderen Service bietet der Online Shop die Rubrik „Rezepte“. Hier kann man sich nicht nur Anregungen holen, sondern sich gleich das ganze Rezept runterladen.

Zahlungsmöglichkeiten und Versandkosten
Als Zahlungsoptionen stehen zur Verfügung
  • Vorkasse
  • Pay Pal
Die Versandkosten betragen 6,75 € und der Mindestbestellwert liegt bei 18,00 €.

Fernands Flammkuchenboden im Test
  • Petite oval (19 cm x 28 cm) – Inhalt: 5 St.
  • Bio-Dinkel Petite oval (19 cm x 28 cm) – Inhalt: 5 St.
  • Weizen oval (28 cm x 38 cm) – Inhalt: 5 St.
  • Dinkel oval (28 cm x 38 cm) – Inhalt: 3 St.
Charakteristisch für einen echten Flammkuchen ist sein feiner und extrem dünner Boden. Das ist hier gegeben. Der Boden ist dünn wie ein Blatt Papier und trotzdem elastisch und geschmeidig. Je nach Packung befinden sich 3 bis 5 Böden darin.
Das Besondere sind die unterschiedlichen Größen und Mehle, in traditioneller wie auch in Bio-Qualität.
Die Böden sind leicht bemehlt, was ein leichtes Herausnehmen aus der Verpackung gewährleistet. Dabei bleiben sie auch von einander getrennt und kleben nicht zusammen.
Zunächst werden die Böden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech bzw. Gitter gelegt. Nun kommt die Zubereitung bzw. der Belag.
Ich habe unterschiedliche Beläge gewählt – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Der Beginn ist bei allen gleich und dies sollte man auch so machen, da man hier nicht nur Würze, sondern auch eine gewisse „Saftigkeit“ erzielt.
Auf die Böden wird zunächst eine Mischung aus Cremé Fraiche und Quark gestrichen. Nun wird diese Mischung mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Beim Quark habe ich leichte Veränderungen gewählt. So z.B. habe ich einen Frühlingsquark, einen pikanten Quark sowie eine Quarkzubereitung mit Paprika und Oliven genutzt. Das hat ein wenig mehr Pep in die Sache gebracht.
Und hier nun die einzelnen Beläge:
Vegetarisch
  • Braune Champignons, weißer Spargel, Tomaten, Gorgonzola, rote Zwiebeln
  • Weiße Champignons, grüner Spargel, Mais, geriebener Käse
  • Rote Zwiebeln, Lauch, Bärlauchbutter, Mozzarella
Nicht-Vegetarisch
  • Gewürfelter englischer Bacon, rote Zwiebeln, braune Champignons, geriebener Mozzarella
  • Streifen von Schinkenspeck, Frühlingszwiebeln, grüner Spargel, weiße Champignons, Gorgonzola
  • Rote Zwiebeln, Lauchzwiebeln und nach dem Backen: Parmaschinken
Alle Zutaten kommen frisch auf den Flammkuchenboden.
Zu beachten ist nur, dass die Zutaten fein geschnitten werden sollten, so ist eine gleichmäßige Garung aller Zutaten gewährleistet. 
Gebacken werden alle Flammkuchen bei 250 °C ca. 15 Minuten – wobei man hier natürlich seinen Ofen berücksichtigen muss!
Das Ergebnis konnte sich in allen Fällen sehen und natürlich schmecken lassen.
Alle Belege waren ein Geschmackserlebnis.
Da der Boden so dünn ist, kommt natürlich auch der eigene Geschmack der unterschiedlichen Belege gut zur Geltung. In Verbindung mit dem Boden und der Quark-Creme Fraiche Mischung, hat man hier etwas Krosses und zugleich Saftig-Würziges auf dem Teller.

Anmerkung
Die Flammkuchenböden lassen sich gut einige Tage aufbewahren, auch nach dem Öffnen. Da es sich ja um frische Ware handelt, ohne Konservierungsstoffe und sonstige Zusätze, ist die Haltbarkeit natürlich begrenzt. Ich habe einfach mal versucht einen Boden einzufrieren und diesen dann vorsichtig im Kühlschrank auftauen lassen. Das Ergebnis war einwandfrei. Er ließ sich genauso zubereiten wie alle anderen. Es war kein Unterschied erkennbar!
Schön ist, dass man auf diese Weise immer etwas im Hause hat, was man auf die Schnelle fertigmachen kann. Auch wenn mal unvermutet Gäste kommen sollten. Ein Flammkuchen und dazu ein Glas Wein, sind ein ideales Schmankerln für ein gemütliches Beisammensein!

Mein Fazit
Alle von mir probierten Flammkuchenböden waren ein Gedicht. Sie waren leicht kross und trotzdem saftig. Die Würzung des Bodens war optimal und gut ausgewogen. Durch die Möglichkeit die Böden unterschiedlich zu belegen, erhalt man eine enorme Variationsvielfalt, deren Grenzen schier unendlich sind!
Im Großen und Granzen kann ich sagen, dass Fernands Flammkuchenböden sowohl in Qualität, Geschmack wie auch im Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen!

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Alle hier verwendeten Bilder und Texte wurden von mir gemacht und unterliegen meinem Copyright! Sie dürfen ohne meine ausdrückliche Einwilligung nicht genutzt werden. Bilder des Herstellers unterliegen dessen Copyright und werden von mir separat gekennzeichnet. Sie wurden mit Erlaubnis der Rechteinhaber veröffentlicht. Der oben stehende Text beruht auf meiner persönlichen und ehrlichen Erfahrung mit dem Produkt.
Jeder Mensch empfindet unterschiedlich und deshalb gibt es keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit!

Kommentare:

  1. Das klingt wirklich richtig gut. Manchmal überlege ich, was ich auf den Tisch bringen könnte, wenn Besuch kommt. Es soll ja nicht immer das gleiche sein. Ein Flammkuchen wäre hier eine tolle Alternative. Deine Fotos lassen mir jedenfalls das Wasser im Mund zusammenlaufen.

    LG Sabine

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  2. Ich liebe beide Varianten - und auch den Lauchkuchen.
    Jeden zu seiner Zeit. Danke für das Rezept.
    Einen schönen Abend wünscht dir
    Irmi

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  3. Die Kombinationen klingen wirklich lecker! Ich mag Flammkuchen... allerdings haben wir meist den fertig belegten aus dem Kühlregal und ich würde nur zu gerne auch mal selbst welchen machen! Da kann man sich wenigstens austoben! :)
    Vlg Bloody

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  4. Menno...jetzt könnte ich am liebsten Flammkuchen futtern...
    seufs...hab keinen...aber bald. Ganz gewiss.
    Liebe Grüße von Sylvia

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  5. So, und nun werde ich mir wohl mal Frühstück machen *gg*....mein Magen knurrt schon alleine von dem Anblick der leckeren Flammkuchen. Schaut wirklich gut aus und die Basis, also einen guten Boden zu haben ist das A und O. Klasse wenn es dann so von Erfolg gekrönt ist.


    Liebe Grüssle

    N☼va

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  6. Oh, das sieht aber alles wirklich sehr lecker aus. Da bekommt man ja gleich Hunger ! Ich bin auch ein großer Fan von Flammkuchen und Co.
    LG und ein wunderschönes Wochenende
    Sandra

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  7. Hallo,

    hm das hört sich lecker an. Ich bin zwar kein allzugroßer Fan von Flammkuchen, aber so als Lückenfüller allemal gut *gg*
    LG Tanja

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