Freitag, 2. Mai 2014

D’Aracruz - Espresso do Brasil

Im Rahmen eines Testes der Plattform TestNow, durfte ich 2 Packungen Espresso der besonderen Art testen.
Zum einen handelt es sich hierbei um Kaffee aus dem Direct Fair Trade Handel – was mich besonders freut! und zum anderen um frischen Bohnenkaffee!
Die Bohnen für diesen besonderen Kaffee wachsen auf den roten und mineralreichen Böden Brasiliens, genauer gesagt im Bundesstaat Minas Gerais im Südosten Brasiliens, dass  an Rio de Janeiro und São Paulo grenzt. Das milde Klima und der würzige Boden lassen hier eine besonders aufregende Kaffeebohne wachsen, die nicht nur würzig, sondern auch vollmundig ist.

Doch nun genug Theorie und nun zum Geschmackstest.
Ich erhielt zwei Packungen D’Aracruz Espresso in den Sorten „Sun“ und „Fire“ und als Gifaway noch eine kleine Espresso-Tasse und einiges an Info-Material.
Beide Sorten eignen sich ganz hervorragend für jeden Kaffeevollautomaten, wer jedoch keinen hat, der kann diese Espressosorten auch ohne Probleme z.B. in einer French Press zubereiten.

Die Sorte „Fire“ ist in einer rot-schwarzen Verpackung erhältlich. Sie besteht aus einer 70:30-Mischung und zwar aus 70 % Arabica (Mundo Novo) und 30 % Robusta (Conilon). Im Geschmack ist er voll, feurig und mit leichter Säure, dabei auch kräftig und mit einer zarten Crema.
Die andere Sorte „Sun“ ist in einer gold-schwarzen Verpackung erhältlich. Sie besteht zu 100 % aus Arabica (Mundo Novo) und ist dadurch besonders fruchtig und intensiv, wobei hier eine etwas kräftigere Säure durchschmeckt.
Mein Geschmacksfavorit war eindeutig die Sorte „Sun“, da ich selbst ein großer Anhänger von Arabica Kaffee bin. Hierbei hat mir besonders die Kombination mit Milch geschmeckt. Gerade für einen Latte Macchiato ist die Sorte „Sun“ für mich ideal!
Die Sorte „Fire“ war mir persönlich eine Spur zu bitter im Abgang, was man aber – für Liebhaber von Kaffeevariationen – ohne Weiteres mit etwas Kakao – gut ausgleichen kann. So z.B. als Eiskaffee, als italienischer „Bicerin“ (Espresso, Trinkschokolade und eine große Sahnehaube!) oder als spanischer „Barraquito“ (im Glas serviert und besteht aus: gezuckerter Kondensmilch (z.B. la Lechera), Espresso und einem Schuss Tia Maria Likör!

Was bleibt noch zu sagen?
Natürlich der Preis, dieser beläuft sich bei je 250 g Sun auf 8,90 € und Fire auf 7,90 €. Manch einem mag der Preis vielleicht hoch erscheinen, wer jedoch auf Qualität und fairen Handel wert legt, der muss leider etwas tiefer in die Tasche greifen. Ob jedoch dieser Preis gerechtfertigt ist, muss jeder für sich selbst entscheiden! Mir persönlich ist der Preis etwas zu hoch. Ich kaufe unseren Kaffee bei unserem kleinen Röster um die Ecke und zahle dort für 250 g auch schon stolze 5,90 €!

Fazit:
Aroma sowie Geschmack haben mich wirklich nur bei einer Sorte voll überzeugt, und zwar der Sorte „Sun“. Obwohl als Variation auch der „Fire“ gut zu trinken ist. Besonders gefallen hat mir, dass es sich um Direct Fair Trade*) Kaffee handelt, der
auch den Rainforest Alliance Standards gerecht wird!
*) Direct Fair Trade bedeutet, dass die gesamte aus der Produktion resultierende Wertschöpfung im Anbauland verbleibt!


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Jeder Mensch empfindet unterschiedlich und deshalb gibt es keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit!

Ein Projekt von TestNow!

1 Kommentar:

  1. Ich fand sie auch lecker, haben sogar mein Selbstgemachtes Tiramisu noch den Extra Pep gegeben. LG Romy

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