Dienstag, 11. Dezember 2012

Nintendo – mein Abschlussbericht

Wie ich ja bereits erwähnt hatte, bekam ich die Gelegenheit von der "Freundin Trend Lounge" das Nintendo Gerät 3 DSXL zu testen.
Nach dem ich nun das Gerät schon vorgestellt hatte, möchte ich nun einige Worte über das Nintendo-Spiel „New Art Academy“ verlieren.
Wie der Name schon ahnen lässt, geht es hierbei um das Zeichnen. Auch und gerade für Anfänger ist es sehr gut geeignet. Hier steht einem sogar ein Lehrer zur Seite – Vince. Mit seiner Hilfe kann man regelrechte kleine Kunstwerke schaffen. Hier findet sich ein kompletter Zeichenkurs mit allem was benötigt wird. Angefangen mit einer ausführlichen Erklärung über die zur Verfügung stehenden Techniken sowie die dazugehörigen Werkzeuge. Das ist aber nicht alles. Die sogn. Minilektionen vertiefen das Gelernte noch mal. Hierbei gibt es auch den Modus „freies Zeichnen“.
Vince erklärt hier haargenau worauf es ankommt. Auch die Einbindung und Verwendung von Licht und Schatten sowie deren Auswirkungen auf die Gestaltung werden ausführlich und anschaulich erklärt. In richtigen Lektionen wird man an das Zeichnen herangeführt. Neben dem Zeichnen von Umrissen, der Gestaltung von Oberflächenstrukturen und der Einsetzung von Kontrastfarben wird hier mit Hilfe des Touchpens eine Schritt-für-Schritt-Anleitung gegeben.

Als ob man die Zeichenmaterialien fühlen könnte, so plastisch und real werden Bleistifte, Buntstifte, Kreise und Wasserfarben dargestellt. Selbst das Ausprobieren der einzelnen Stifte und Farben werden hier anhand eines Schmierblattes so greif- und erklärbar. Daneben finden sich auch Pinsel in verschiedenen Formen und Größen. Und wenn man einen Fehler macht, so kann man diesen mit einem Radiergummi leicht korrigieren.

Die Funktion „freies Zeichnen“ ermöglicht es z.B. anhand von eigenen Fotos oder Bildern so eine realistische Zeichnung zu machen.

Dass das Spiel realitätsnah ist, zeigen die verschiedenen Geräusche, die hier eingebunden sind. So kann man den Klang vom Bleistift hören, wenn er auch dem Papier gleitet.

Das A und O an diesem Spiel ist allerdings, dass man sich Zeit nehmen muss. Mann muss sich wirklich intensiv mit allen Funktionen befassen und erst einmal probieren und testen wie es mit der eigenen Zeichenkunst bestellt ist.

Obwohl ich ja fast ausschließlich Katzen von hinten malen kann - und das auch sehr gut! - habe ich mich doch einmal an einem alten Portaitbild meiner vor 28 Jahren verstorbenen Mutter gemacht. Ich habe es ganz gut hinbekommen, jedoch das Kinn und die Augen sind mir irgendwie nicht so gut gelungen. Aber ich übe weiter! Und hätte mir eh nie träumen lassen, daß es - für meine Verhältnisse - so gut geworden ist!



Alles in allem finde ich das Spiel sehr gelungen. Es ist realitätsnah und man lernt tatsächlich viel. Was ich hierbei gelernt habe: vor allem viel Geduld!

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Mensch lieber Onkel GiTo, das aus deinem Munde zu hören, macht mich echt stolz! Danke!
      Glg
      Manu

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  2. Wow, ist dir sehr gut gelungen!

    Lg Genuss-Fee
    www.genuss-fee.at

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